Grauer Bildschirm

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Diese Seite füllt dein Display mit Neutralgrau — der aufschlussreichsten Farbe, die ein Monitor zeigen kann. Mittelgrau (#808080) offenbart, was Weiß und Schwarz verbergen: Dirty-Screen-Effekt, Vignettierung, über das Panel wandernde Farbstiche und ungleichmäßige Dimmzonen erscheinen alle auf einer 50-Prozent-Graufläche. Es ist die Farbe, mit der Profis die Gleichmäßigkeit eines Panels beurteilen.

Fotografen kennen Grau aus einem anderen Grund: Die „Mittelgrau"-Referenz ist die Basis von Belichtungsmessung und Weißabgleich. Ein grauer Bildschirm kann in kontrollierten Setups eine Graukarte vertreten.

Wofür man es nutzt

Gleichmäßigkeitscheck

Vollbild-Grau bei 50 % ist der Standardtest für Dirty-Screen-Effekt und Farbstiche. Suche nach Flächen, die wärmer, kühler, heller oder dunkler wirken als der Rest.

Weißabgleich-Referenz

Du filmst in einem festen Setup? Ein neutralgrauer Bildschirm im Bild gibt deiner Kamera eine Referenz für den manuellen Weißabgleich.

Ruhiger neutraler Hintergrund

Grau ist die am wenigsten ablenkende Farbe für ein untätiges Display — dunkler als Weiß, weniger hart als Schwarz, unsichtbar für die periphere Aufmerksamkeit.

Häufige Fragen

18 % Grau oder 50 % Grau?

Das fotografische „Mittelgrau" (18 % Reflexion) und das digitale 50-Prozent-Grau (#808080) sind zwei verschiedene Referenzen. Für Panel-Tests passt #808080; als Fotoreferenz kommen je nach Workflow beide zum Einsatz.

Warum zeigt Grau Monitorfehler, die Weiß versteckt?

Bei vollem Weiß übertüncht die Hintergrundbeleuchtung kleine Unterschiede; bei Mittelgrau läuft jede Zone mit Teilleistung, und jede Unregelmäßigkeit in Beleuchtung oder Panelbeschichtung wird sichtbar.

Kann das eine fotografische Graukarte ersetzen?

Für den Weißabgleich bei fester Beleuchtung ja, mit einer Einschränkung: Bildschirme strahlen Licht ab, statt es zu reflektieren. Nutze ihn als Abgleich-Referenz, nicht zur Belichtungsmessung reflektierender Szenen.